Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt

Müritz-Elde- und Störwasserstraße

Ein Paradies für Wassersportler:

Die Müritz-Elde-Wasserstraße, an die über die Störwasserstraße auch der Schweriner See angeschlossen ist, verbindet die Elbe mit der Müritz. Im Süden der Müritz wird weiter über die Müritz-Havel-Wasserstraße das Wasserstraßennetz der Havel und Oder erschlossen.Die Natur des landschaftlich wunderschönen Reviers der MEW und StW mit den großen Seen ist ein Magnet für die Freizeitschifffahrt und besonders auch auf den großen Seen für die Fahrgastschifffahrt. Eine Vielzahl von Dienstleistungen hat sich an der Wasserstraße etabliert. Marinas und Wasserwanderrastplätze laden zum Verweilen ein. Bootscharterunternehmen vermieten Kanus, Paddelboote, Hausboote und Motorjachten. Seit 2004 ist das gesamte Revier mit Einführung der Charterscheinregelung auch ohne Führerschein zu befahren.

Entlang der Wasserstraße befinden sich 18 Schleusen, eine davon im Bereich der Störwasserstraße. Von der Elbe zur Müritz sind rund 49 m Höhenunterschied zu überwinden. Derzeit werden an der Schleuse Plau jährlich etwa 7.000 Fahrzeuge geschleust, an der Schleuse Banzkow zum Schweriner See etwa 3.700 und an der Schleuse Dömitz 2.300 Boote.

Hier ist die Müritz-Elde- und Störwasserstraße zu sehen. Müritz-Elde- und Störwasserstraße Müritz-Elde- und Störwasserstraße

Selbstbedienungsschleusen

Schleusen leicht gemacht:

Die Schleuse Eldena ist eine von zurzeit 14 selbstbedienten Schleusen an der Müritz-Elde-Wasserstraße. Bei der selbstbedienten Schleuse nimmt der Schiffsführer die Schleusung eigenständig vor. Dazu betätigt er im jeweiligen Vorhafen den Anforderungsschalter und meldet der Schleuse somit, dass er geschleust werden möchte. Die Schleuse bereitet daraufhin die Schleusung selbständig vor, öffnet nach Wasserausgleich die Tore und gibt die Einfahrt über das Einfahrsignal frei. Der Schiffsführer fährt dann in die Schleusenkammer ein und betätigt, nachdem er sich festgemacht hat, den Weiterschleusungsschalter in der Kammer. Die Schleuse ubernimmt dann den kompletten Schleusenablauf bis hin zum Öffnen der Tore und zur Freigabe der Ausfahrt über das Ausfahrsignal. Während der Schleusung hat der Schiffsführer jederzeit die Möglichkeit den Schleusenvorgang zu unterbrechen. Er betätigt dazu den Schleuse-Halt-Schalter. Der Vorgang wird dann sofort angehalten und der Wasserausgleichsvorgang gestoppt. Von der Leitzentrale kann bei Störungen oder sonstigen Problemen sofort in den Schleusenvorgang über eine Ferneinwahl eingegriffen werden.

Hier sind die Selbstbedienungsschleusen der Müritz-Elde- und Störwasserstraße zu sehen. Müritz-Elde- und Störwasserstraße Selbstbedienungsschleusen Müritz-Elde- und Störwasserstraße Selbstbedienungsschleusen